Project Shield: Android für Gamer

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Die Firma Nvidia ist ein regelmäßiger Gast auf den Messen dieser Welt und Ihr fragt euch sicherlich, warum ich hier etwas über Nvidia schreibe. Worum es geht? Um das Project Shield, welches erst einmal nichts mit Telekommunikation zu tun hat, dafür aber mit der mobilen Plattform Android! Das Project Shield wurde Anfang Januar von Nividia vorgestellt, um die Spieler flexibler zu machen.

Nach der Philosophie entwickelt, dass Spiele offen und flexibel sein sollten, spielt Project Shield sowohl Android- als auch PC-Titel ab. Nutzt man Project Shield als Android-Gerät, dann ist der Zugriff auf alle Spiele des Google Play-Stores möglich, in den eigenen vier Wänden fungiert das Gerät als kabelloser Empfänger und Controller und kann Spiele von einem PC mit NVIDIA-GeForce-GTX-GPU streamen. Außerdem können Spieler jederzeit auf ihre STEAM-Spiele-Bibliothek von überall daheim zugreifen.

Im Kern von Project Shield arbeitet der mobile Prozessor Tegra 4, bestückt mit einer 72-Kern-GeForce-GPU und die erste Quad-Core-Umsetzung von ARMs CPU-Kern, dem Cortex-A15. Das ermöglicht in Kombination mit dem Batteriespar-Kern und der energieeffizienten PRISM-2-Technologie eine vernünftige Akkulaufzeit.

Eine faszinierende Vorstellung: das Spiel ist auf dem PC installiert, ich selber kann auf der Couch liegen und streame das Spiel von meinem PC auf das Project Shield. Dazu hat man einen ergonomische Controller speziell für Spieler entwickelt, die auf Präzision nicht verzichten wollen. Natürlich hat man keinen großen Bildschirm, das Project Shield muss mit einem kleineren Schirm auskommen. Der integrierte 5 Zoll-Multitouch-Bildschirm bietet eine HD-Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten bei 294 dpi. Zusätzlich ist die Tegra 4-Direct-Touch-Technologie verbaut, durch die Project Shield auf Bildschirmberührungen  gleichmäßiger, präziser und flüssiger reagieren soll, als herkömmliche Touch-Screen-Geräte.

Weiterhin hat man ein portables Lautsprechersystem mit Mitteltonlautsprechern und Bassreflex verbaut und man betont, dass man zukünftig nicht nur gestreamte Spiele möglich machen will: auch Android-Apps, die sich multimedial auszeichnen, sind möglich – in den Staaten könnte man Hulu, Netflix und Co nutzen, hierzulande eben Angebote wie Watchever und in Sachen Musik Spotify, Deezer, rdio, simfy und Co.

Ganz aktuell hat die Firma Nvidia ein Video gezeigt, wie das Project Shield beim Spiel Borderlands 2 abschneidet. Trotz einer drahtlosen Übertragung via WLAN finde ich, dass das durchaus beeindruckend ist. Wann genau das Gerät zu haben ist und vor allem was es kostet? Das hat uns Nvidia noch nicht verraten.

Stellt sich für mich die Frage: Würdet Ihr euch so ein Gerät kaufen, wenn Ihr vielleicht schon ein leistungsstarkes Android-Smartphone euer Eigen nennt?

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.


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