Google stellt das Chromebook Pixel vor

| Technik | Kommentar hinterlassen

Heute wagen wir einmal den Blick über den Tellerrand. Heute geht es mal nicht um ein Smartphone oder ein Tablet, sondern um ein Notebook. Aber es hat doch etwas mit mobiler Kommunikation zu tun, da es sich um ein Notebook handelt, welches man mit einer SIM-Karte ausrüsten kann, damit man unterwegs mobil ins Internet gehen kann.

Google stellte letzte Woche das Chromebook Pixel vor. Ist das was besonderes, wenn es doch schon vorher Notebooks mit Chrome OS gab? In gewisser Hinsicht schon, da das Chromebook Pixel Googles Einstieg in den Premium-Markt bedeutet. Fand man bisher eher günstige Geräte von Samsung oder Acer vor, ist das Chromebook Pixel mit völlig anderen Materialien ausgestattet und zudem im höheren Preissegment angesiedelt. Was drin steckt in dem Notebook von Google?

Erwähnenswert ist auf jeden Fall das Display im 3:2-Format. Erst einmal mag das Format verwundern, zum zweiten hat man es mit einer Auflösung von 2560 × 1700 Pixeln bei einer Pixeldichte von 239 PPI ausgestattet.

Verbaut im Chromebook Pixel ist ein Intel Core i5-Prozessor (Dual Core 1,8 GHz), dem eine Intel® HD Graphics 4000-Grafik zur Seite steht.  Ebenfalls verbaut Google 4 Gigabyte RAM und eine 32 Gigabyte große SSD. Was, nur 32 Gigabyte? Ja, es handelt sich ja um ein besonders schmales System, welches seine Stärken in der Cloud ausspielt.

Deshalb ist Google Drive natürlich auch wieder mit an Bord und so schenkt Google einem 1 Terabyte Cloudspeicher für drei Jahre dazu. Gegenwert: knapp 50 Dollar im Monat, macht bei drei Jahren Miete also knapp 1800 Dollar. Halten wir fest: das Book ist dann quasi umsonst, wenn man eh Datenspeicher sucht. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu fünf Stunden bei aktiver Nutzung, zudem bringt man eine hintergrundbeleuchtete Tastatur mit.

Ab 1299 Dollar gibt es das Chromebook Pixel, zuerst nur in den USA und in England. Man setzt nicht mehr auf Plastik, sondern auf Aluminium. Man zeigt, dass man hochwertige Komponenten verbauen kann. Nun muss Google mit dem Chrome OS zeigen, dass sie auch eine Brücke in die Welt der professionellen Anwender schlagen.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.


Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>